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Wie BrainBox AI die „aggressiven Netto-Null“-Ziele der Vermieter unterstützt

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Karl Tomusk

Die Proptech-Plattform, die HLK-Systeme in mehr als 100 m² Gebäude weltweit automatisiert, hat im ersten Abschluss einer Serie-A-Finanzierungsrunde 24 Millionen US-Dollar gesammelt.

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Brainbox-KI bietet Immobilieneigentümern Tools zur Optimierung des Energieverbrauchs und der Betriebseffizienz ihrer Gebäude.

Das System untersucht, wie ein Gebäude funktioniert, findet mögliche Verbesserungen und nimmt kontinuierlich „Mikroanpassungen“ am HLK-System vor. Entscheidungen – die keine menschliche Eingabe erfordern – werden durch den Zugriff auf Daten aus Gebäudesystemen wie BMS oder Zutrittskontrolle sowie aus Drittanbieterquellen für Wetter und Belegung getroffen.

BrainBox schätzt, dass etwa 45 % des Energieverbrauchs von Gewerbegebäuden aus HLK stammt, von denen 35 % verschwendet werden. Daraus ergibt sich ein erhebliches Potenzial zur Verbesserung der betrieblichen Effizienz.

Bei der Ankündigung der jüngsten Fundraising-Runde verfolgte das Startup jedoch einen ökologischen Ansatz bei seinem Pitch gegenüber Vermietern und nannte sich selbst ein „skalierbares und wirkungsvolles Werkzeug“, um „aggressive Netto-Null-Ziele“ zu erreichen.

Das Startup war eines von 10 für die COP26 Tech for our Planet-Challenge ausgewählt, das auf der Klimakonferenz in den nächsten zwei Wochen Innovationen zur Emissionsreduzierung präsentiert.

BrainBox hat seinen Hauptsitz in Montreal und verwaltet mehr als 160 Gebäude in 15 Ländern.

Netzflexibilität

Als nächstes steht für BrainBox die Vorbereitung von Gebäuden auf die wachsende erneuerbare Stromerzeugung auf der Agenda, indem sie sie bei der Nutzung von Energie aus dem Netz flexibler machen.

Aufgrund des intermittierenden Charakters bestimmter erneuerbarer Energiequellen müssen die Energienetze flexibler sein, und das Ziel von BrainBox ist es, seine Tools zu erweitern, damit Gebäude Energie und Kapazitäten wieder in das Netz einspeisen können, wann immer sie können.

Sam Ramadori, Präsident von BrainBox, sagte: „Bei Gebäuden, die 28 % der weltweiten COXNUMX-Emissionen verursachen, ist es wichtiger denn je, skalierbare saubere Technologie in unsere Städte zu bringen.

„Das Überlagern von autonomer künstlicher Intelligenz auf bestehende Infrastrukturen in der gebauten Umgebung ist nicht nur ein schnelles und wirkungsvolles Mittel zur Energieeffizienz, sondern auch ein entscheidender Schritt in Richtung zukünftiger netzinteraktiver Gebäude.“

'Radikale Veränderung'

Die jüngste Finanzierungsrunde wurde von ABB geleitet, einem Technologieunternehmen, das in den Bereichen Elektrifizierung, Robotik, Automatisierung und Motoren tätig ist, und umfasste auch Esplanade Ventures und Desjardins Capital.

Oliver Iltisberger, Präsident der ABB-Division Smart Buildings, sagte: „Unser Hauptaugenmerk liegt darauf, neue und bestehende Gebäude mit sicheren, intelligenten und nachhaltigen Lösungen radikal zu verändern.

„Ich bin zuversichtlich, dass die Investition von ABB in BrainBox AI in Kombination mit unserem ABB Ability Building Ecosystem uns dabei helfen wird, aktuelle Ansätze für die digitale Transformation zu überspringen, die Energiekosten weiter zu senken und unseren Beitrag zur Bewältigung des Klimawandels zu leisten.“

Sheldon Elman, Vorsitzender und Mitbegründer von Esplanade Ventures, sagte: „Wir freuen uns, die starke Wachstumsdynamik von BrainBox AI und die positiven Auswirkungen, die sie weltweit haben, nicht nur für die Umwelt, sondern auch auf das Wohlbefinden von Menschen, die in gesundheitsoptimierten Gebäuden leben und arbeiten.“

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